Steckst du auch manchmal fest? – Meine Antwort darauf.

Vielleicht hast du dich das auch schon mal gefragt. Ich stecke gerade bezüglich dieses Blog ein bisschen fest. Über ein Monat keinen neuen Beitrag! Und mein Plan war eigentlich, dass ich jede Woche etwas schreibe… Und es fing ja gut an.

Was war also passiert? Liegt es an den Ideen? Nein, da habe ich viel zu viele. Liegt es an der Motivation? Oh nein, ich will unbedingt, dass dieser Blog funktioniert. Hm… woran liegt es also?

Nach ein bisschen Nachdenken bin ich wohl darauf gekommen, dass es an meinem Perfektionismus liegt. Dieser sorgt zwar dafür, dass ich den Anspruch habe, für meine Beiträge ordentlich zu recherchieren und nicht einfach nur meine Meinung kundzutun. Die Kehrseite davon ist aber auch, dass ich es nicht schaffe anzufangen, weil die Recherchearbeit doch Zeit in Anspruch nimmt. Ich stecke also fest.

Und nun? Also aufgeben?

Mitnichten. Ich glaube, das wäre der falsche Ansatz. Zumindest für mich. Meine Vision bleibt ja und an die glaube ich auch. Nur der Weg dorthin, also die konkrete Umsetzung musste ich überdenken.War es also der richtige Anspruch, nur gut recherchierte Beiträge zu schreiben? Am Anfang sicher, nur gerade passt das für mich nicht in mein Leben. Was also tun?

Meine Lösung: es gibt einfach eine Kategorie, in der ich ganz unwissenschaftlich meine Meinung unterwegs äußere.Die Kategorie heißt: JM2C für „just my 2 cents“, was für eine eher ungefragte Meinung steht 😉

Und wenn die Zeit da ist, gibt es auch eher fundierte Beiträge. Gedanken und Meinung habe ich nämlich viele 😉 diese sind nämlich die ganze Zeit in meinem Kopf herumgeschwirrt, aber hatten in meinem vorherigen Konstrukt keinen Platz.

Mein Tipp, wenn es dir genauso geht

Frag‘ dich, warum du etwas machen willst. Was ist dein Ziel? Wenn das immer noch valide ist, dann überlege, was dir im Weg steht (in meinem Fall fehlende Zeit).

Wenn du die Blockaden im Blick hast, dann ärgere dich nicht weiter darüber, sondern akzeptiere, dass es eben so ist. Statt also deine Energie darauf zu verwenden, schaue lieber, welche Ressourcen du zur Verfügung hast.

Frage dich also: Was kannst du damit schaffen, was dich deiner Vision näherbringt? Und dann mach‘ das einfach 😉 Vielleicht passt das sowieso besser. Um die Blockaden kannst du dich später kümmern bzw. lösen diese sich vielleicht von selbst auf.

Ich hoffe, dir hilft das.

Deine Julia

Schreibe einen Kommentar